BÜRGER & BAUERN

In den 30er-Jahren des 18. Jh. versuchte die staatliche Verwaltung mehrmals, Nebenhöfe (sog. Vorwerke) auszuweisen.

Dies geschah auch auf Søbygaard, jedoch ohne Erfolg. Im Jahre 1768 gelang dies auf den übrigen Gutshöfen der Insel, während Søbygaard erst in den Jahren 1771-72 parzelliert wurde. Knapp 50 Anwesen befanden sich 1847 auf den Ländereien des ehemaligen Gutes Søbygaard, doch nur 4-5 hatten die Größe regulärer Höfe, während die übrigen Kleinbauern gehörten.

Auf den kleinen bäuerlichen Anwesen konnte man nur mit Mühe und Not seine Familie durchbringen. Im Herrenhaus wohnten zunächst der Kreisdirektor, dann ein Kircheninspektor und zuletzt eine Bauernfamilie.